Mittwoch, 7. Januar 2015

Mein Jahresstart verschiebt sich dann mal #schreibzeit


#schreibzeit | aus dem Leben
Nein, ich habe keine andere Zeitrechnung und auch bei mir war Silvester am 31.12.2014. Allerdings beginnt das Jahr 2015 für mich mit einer Mammut-Aufgabe die mir jeden Drang nach Aktivität nimmt. Die Instagramer_innen unter Euch wissen es eh … alle anderen können raten!

Was haben ein schlechtes Fernsehformat, überputzte Badezimmer, viele Bücher, einseitige Ernährung und Schlafmangel gemeinsam?

Tja … alles das vereine ich gerade in mir oder um mich herum. Nur damit am Ende dann Bachelor of Arts auf einem Stück Papier steht, dass ich dann hoffentlich im Frühjahr in meinem Händen halte. Wenn ich nicht bis dahin schon in einen Frühjahrs Schlaf gefallen bin um den Mangel wieder auf zu holen.




Ich finde übrigens das Bachelorette noch schlimmer klingt als Bachelor. Warum haben die Macher_innen der Sendung auf einem bekannten Privatsender sich nicht ein bisschen was anderes ausgedacht?! Das verdirbt einem ja die Freude daran!

Hach ja, die Zeit seit der Anmeldung im November ist an mir vorübergeflogen. Damit stand dann auch das Thema fest … unveränderbar. Und dann kamen sie, der ersten Anzeichen der Prokrastination. Der Besuch in der Bibliothek, dieses Gefühl gut vorbereitet zu sein. Es ist ja noch so lange hin bis Ende Januar. „Das wird schon!“ waren meine Worte. Irgendwie war da aber noch was … stimmt die mündliche Prüfung die ich seit mindestens 6 Semestern aufgeschoben habe und dann, am Wochenende vorher, die Hochzeit von guten Freunden. Na dann mal los! Auch das habe ich irgendwie gut gemeistert, aber ich merke ich kann mich an vieles aus der Zeit gar nicht mehr erinnern. Wie wird das nur im Februar und März?

Deshalb habe ich mich entschieden doch noch bei der #schreibzeit von Bine vom Blog waseigenes mitzumachen. Dann kann ich nämlich einfach nachlesen. Aus diesem Grund habe ich auf meinem Blog auch die Rubrik #Herzmoment2015 ins Leben gerufen. Denn bei meinem kleinen Jahresrückblick ist mir aufgefallen, wie viele wundervolle und emotionale Momente das Jahr 2014 für mich hatte und einige hatte ich schon fast vergessen. Ich hoffe, dass die kleine Rubrik irgendwann mal ein bisschen mehr Anklang in der Blogger_innen-Welt findet. Denn alle haben mal klein angefangen und den Herzmoment teilen, ist doch etwas Feines. Außerdem verliert man seine Mitmenschen nicht aus den Augen. Zum „werben“ für die Rubrik bin ich noch nicht gekommen, aber vielleicht hat ja jemand Lust mal reinzuschauen. Ich würde mich sehr freuen. 

Einen Blick für anderen zu haben, davon kann ich in den nächsten Wochen nur träumen.
Es ist schon schlimm, wenn man mit den Eltern telefoniert und sie einem erzählen was sie so gemacht haben und man sich dabei fragt „welchen Tag haben wir heute eigentlich?“ Wenn ich Ideen habe dann vergesse ich auch ab und an, die Gardinen auf oder zu zuziehen. Ist ja eh früh dunkel und so stellt sich dann auch die Frage nach der Tageszeit! Wer hat eigentlich gesagt, dass studieren einfach ist?!

Ich schreibe meinen Beitrag jetzt, weil ich noch ca. drei Wochen bis zur Abgabe habe. Die drei Wochen sind schon übertrieben und ich nicht weiß, in welcher körperlichen und geistigen Verfassung ich dann bin.

Klar, früher anfangen hätte geholfen, aber das Thema festzulegen hat schon ewig gedauert … es ist ja so endgültig, dass will überlegt sein. Und dann war da ja noch so viel anderes, was irgendwie gemacht werden musste. Und das Schlimme ist die Ablenkung. Wenn ich einen Zettel suche und dabei in die Küche gehe, dann fällt mir auf, dass das Regal mal wieder abgewischt werden könnte, die Fenster wollte ich putzen, das Altglas muss weg und überhaupt, seit wann sind die Fliesen im Badezimmer eigentlich so schön gemustert?!



Ich hoffe, dass ich nach dem Studium nicht als sozial isolierte Akademikerin mit Augenringen bis zum Boden und Problemen aufgrund von einseitiger Ernährung da stehe. Denn im August wird geheiratet. Meine Erfahrung sagt aber, dass das nach einem Monat alles wieder ausgeglichen ist! Ohne meinen Herzensmann wäre das aber alles nicht möglich.

Und mal ehrlich … wer erkennt sich in dieser komplexen Situation wieder?
Oder habt Ihr immer vorbildlich und mit Zeitplan gearbeitet?

Wenn ja, dann bewundere ich Euch! Mein Zeitmanagement heißt: Auf den letzten Drücker - aber dann auch mit 100%! Am Ende wird immer alles gut, aber die Zeit dazwischen … puh!

So, Ihr findet mich hinter einem Stapel Bücher wieder. Und dann wenn Ihr in Euren geputzen Häusern, Wohnungen und Zimmern sitzt und den Frühling genießt, dann zünde ich eine Rakete und hole alles nach! Vielleicht!



Hiermit gesellt sich mein Textlein zu einer Reihe weiterer interessanter Beiträge zur Schreibzeit2015 von waseigenes
Hier ist Teil #1, der Januar: Schreibzeit#1

Kommentare:

  1. Rabea, cool - Du hast doch noch schnell eine #schreibzeit rausgehauen! Wahnsinn!

    Mir hat meine Schreibzeit unheimlich gut getan! Und ich finde, man darf auch einem Blog auch mal solche Töne anschlagen... bin gespannt auf die Resonanz...

    Dein #herzmoment2015 ist bei mir auch gespeichert!
    Ich denke und hoffe, da lässt sich bestimmt etwas finden!
    Das Jahr ist ja noch jung!

    Hau in die Tasten - dieses Mal für Deine Bachelor-Arbeit! Das wird!

    Alles Liebe,
    Katja

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    1. Ja, es musste einfach sein - es musste mal raus! #vonderseeleaufspapier!
      Mir hat es auch gut getan, die #schreibzeit ist eine tolle Sache. Ich bin gespannt was es noch zu lesen gibt.
      Den #herzmoment2015 kann ich leider nicht durch das Jahr laufen lassen, aber vielleicht läuft es ja doch irgendwie an. Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen!

      Ich bin auch gespannt und werde sicherlich öfter mitmachen. Vielleicht gefällt es hier ja auch ein paar Menschen! Das würde mich freuen.

      So, ich husch dann wieder rüber. Ich danke dir <3

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  2. Ich erkenne mich wieder! Bin auch ein "auf dem letzten Drücker"
    Macher und habe mir für 2015 vorgenommen, dies besser in den Griff
    zubekommen. Am Ende wird meistens alles gut... aber mir wäre lieber, wenn
    dazwischen auch alles gut wäre und nicht so stressig!
    Ich wünsche Dir für Deine Abschlussarbeit alles Gute und für 2015
    sowieso!
    Danke, dass Du bei #Schreibzeit mitgemacht hast!
    Liebe Grüße, Bine

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  3. Hallo Rabea
    Irgendwie habe ich noch nicht wirklich eine Ahnung, was #Schreibzeit genau ist... aber es tönt schon mal gut :-).
    Ich funktionier(te) bei Arbeiten immer ganz anders. Vollstart mit dem Ziel, zwei Wochen vor Abgabe fertig zu sein, damit ich mich noch eine Woche um den Feinschliff kümmern kann und eine Woche zufrüh und zufrieden abgeben kann....
    Dir wünsche ich alles Gute, viel Kraft, flüssiges Schreiben, gute Ideen samt Umsetzung, ruhige Nächte mit viel Schlaf, einen verständnisvollen Partner und wenig Stress!!
    Lieber Gruss
    Sabine

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  4. Ich bin auch ein "Auf-den-letzten-Drücker-Mensch". Im Nachhinein wundere ich mich immer, dass doch alles hinhaut.
    Viel Erfolg Dir. Alles wird gut!
    Liebe Grüße, Nina

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  5. Oh, wie schön... Ich erinnere mich an diese fiesen Abgabezeiten, die sauberen Zimmer und langen Gespräche mit meiner damaligen Mitbewohnerin- wir waren beide super im 'sich drücken'. Ich wünsche dir trotz der wenigen Zeit viel Erfolg und dass du 'den Stapel' am Ende zufrieden abgeben kannst! Und keine Sorge, das Leben geht danach zum Glück wieder normal weiter ;)
    Liebe Grüße
    Caroline

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